Herman Koch: Der Graben

Irgendwas ist immer Robert Walter, der Ich-Erzähler und Protagonist in Herman Kochs Roman Der Graben, ist ein Mann für den zweiten Blick. Auf den ersten Blick ist er der unaufgeregte hoch angesehene Bürgermeister von Amsterdam. Glücklich verheiratet. Vater einer Tochter im zarten Erwachsenenalter. Sohn von Eltern, die er regelmäßig trifft und eine langjährige echte Freundschaft […]

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Die Geheimnisse der Küche des mittleren Westens

Das Leben geht durch den Magen Was hat die Liebe mit gutem Essen gemeinsam? Jede Menge, wenn man Ryan Stradal glauben mag. In seinem unterhaltsamen Roman Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens verwebt er Liebes- und Lebensgeschichten mit Rezepten und Lebensmittelkunde. Klingt zu gewollt und konstruiert? Mag sein, funktioniert aber hervorragend. Zentrum seines Romans […]

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Michael Bordt: Die Kunst, die Eltern zu enttäuschen

Vom Mut zum selbstbestimmten Leben In meiner Welt gibt es zwei Sorten von Menschen: die, die tun, weil es das ist, was sie wollen. Und die, die es jemandem – und dieser Jemand heißt häufig Mama oder Papa – recht machen wollen. Von außen betrachtet ist es nicht unbedingt leicht zu erkennen, welcher Sorte Mensch […]

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Lisa Nieschlag, Lars Wentrup: New York – Capital of Food

Eine Reise in Rezepten nach NYC Meine erste große Reise führt mich dieses Jahr nach New York City. In die Stadt, die niemals schläft und deshalb immer isst. Weil jede Reise, egal wohin sie führt, für mich mit einem Buch beginnt, habe ich mir das soeben erschienene New York – Capital of Food geschnappt, um […]

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Faust-Festival München

Verweile doch! Du bist so schön! Der Stoff, aus dem die Träume sind Es gibt (literarische) Stoffe, welche Leser seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden in ihren Bann ziehen. Dazu gehört die Bibel, Homers Odyssee und zweifelsohne Goethes Faust. Die Geschichten sind zeitlos, weil es in ihnen ans Eingemachte geht und sie die Grundsatzfragen unserer Existenz definieren. […]

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Hillary Jordan: Mudbound

Von Angst und Außenseitern Bevor ich Mudbound in die Hand nahm, hatte ich bereits viel Gutes über das Buch gehört. Das allein war auch der Grund, warum ich es lesen wollte. Ansonsten hätte ich mich davon abschrecken lassen. Warum? Weil – wie so oft – der deutsche Verlag durch seine Covergestaltung und Titelwahl den Roman […]

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Edward St Aubyn: Dunbar und seine Töchter

Lear reloaded Mit Dunbar und seine Töchter findet zusammen, was scheinbar zusammengehört: Edward St Aubyn und William Shakespeare. Dass mich die Idee des britischen Hogarth Verlags, Shakespeares Dramen durch zeitgenössische Autoren in ein modernes Gewand stecken zu lassen, absolut begeistert, habe ich euch ja schon in meiner Rezension zu Die störrische Braut (alias Der Widerspenstigen […]

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George Watsky: Wie man es vermasselt

Real Boy – Real Shit Der 1986 in Amerika geborene George Watsky ist ein wortgewandtes Wunderkinder. Vieles von dem was er tut, macht er schon sehr lange und alles davon macht er gut. So hat sich George Watsky in den letzten Jahren einen Namen als Schauspieler, Lyriker, Dramatiker und preisgekrönter Poetry-Slammer gemacht. Googelt man den […]

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Sonja Heiss: Rimini

Nicht von schlechten Eltern Das Leben kann knallhart sein. Warum also weichgespült darüber schreiben? Das könnte Sonja Heiss’ Credo beim Schreiben von Rimini gewesen sein. Hieb- und stichfest – und zwar so sehr, dass es beim Lesen manchmal richtig wehtut – erzählt sie von der Familie Armin. Sooft wie sie einen mit ihren Wortnadeln pikst, […]

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J. Paul Henderson: Der Vater, der vom Himmel fiel

Ein bisschen Spaß muss sein Weil ich in letzter Zeit viele Bücher gelesen habe, die eher zur Kategorie schwere Kost zu zählen sind, dürstete es mich nach Abwechslung. Gerade recht kam mir da J. Paul Hendersons Roman Der Vater, der vom Himmel fiel und er hat mich nicht enttäuscht: eine leichte Lektüre mit etwas abseitigem […]

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