Heikes 5 Frühlingsfavoriten

Leute! Es ist Frühling!

Ich liebe den Frühling! Weil ich liebe den Sommer! Klingt komisch? Isses aber nicht. Sobald die Knospen sprießen und alles so schön grünt, dippe ich schon einmal genüsslich den großen Zeh in Richtung Sommerlaune. Der Frühling hat mich aus dem Winterschlaf wachgeküsst und schiebt mich jetzt ganz behutsam in Richtung Sommer. Das passiert gaaaanz langsam, aber das ist ok. Dass muss so. Was alles noch so sein muss, damit`s für mich am Ende ein guter Frühling war, verrate ich in meinen fünf Frühlingsfavoriten.

Road-Trip-Literatur

Romane, in denen sich der Plot an einem Road Trip entlang hangelt, gibt es viele. Daher plädiere ich für die Einführung eines eigenen Genres: Krimi, Frauenliteratur, Comig-of-Age, Road Trip… Und ich empfehle, solche Geschichten im Frühling zu lesen. Denn diese Bücher sind meist geprägt von Aufbruch und Veränderung. Die Hauptfiguren machen sich auf den Weg und am Ende ist nichts mehr so, wie es vorher war. Road-Trip-Literatur ist meist schnell, bunt, laut, intensiv, kurzweilig und vollgestopft mit aufregendem Zeug. Eben ganz so wie die Straßen, Parks und Cafés, die mit dem Frühlingserwachen ordentlich zu pulsieren beginnen.

Mein liebster Road-Trip-Roman

Es ist ganz egal, ob man zu einem Klassiker wie Jack Kerouacs On the Road oder zu etwas Aktuellerem wie Tschick von Wolfgang Herrndorf greift. Diese Geschichten machen immer Laune auf Neues und Frisches. Alles auf Anfang. So wie an Silvester, nur eben viel wärmer und fröhlicher und positiver. Mein liebstes Road-Trip-Buch ist seit vielen, vielen Jahren Paradiso von Thomas Klupp.

Anbaden! Aber echt jetzt!

Ich bin ein Freibad-Junkie, eine Wasserratte. Würde ich am Meer leben, wäre ich ein Meer-Junkie. Ab und an bin ich ein See-Junkie.

Und ich schwimm, schwimm, schwimm zu dir rüber

Sobald es der Wetterbericht ermöglicht, geht`s für mich schnurgerade zum Anbaden. Sonnenmilch, Bikini, Badetuch, Freibadlektüre, Freibadpommes, später ein Bierchen im Schatten – mehr braucht es für mich oft nicht, um rundum glücklich zu sein. Im letzten Jahr war ich – das verraten mir meine Handybilder – am 7. Mai Anbaden. Das wird in diesem Jahr nicht ganz klappen, aber den Monat habe ich noch nicht aufgegeben.

Alles mit Avocado

Mit den kalten Temperaturen schwindet auch mein Verlangen nach Schweinebraten, schweren Soßen und Semmelknödeln. Der Wunsch nach lecker-leichter Frühlingskost macht sich breit. Den Avocado-mit-Ei-Trend verfolge und unterstütze ich gerade intensiv. Aktuell schmeiße ich die fein geschnittenen grünen Avocado-Scheiben überall drauf. Salat mit Avocado, Spargel mit Avocado, Brot mit Avocado, Avocado mit Avocado…

Alles mit Avocado (Foto: Brenda Godinez/Unsplash)

Supersimpel und superlecker ist z.B. das hier:

Avocado-Brot mit Ei für zwei
Sunny side up!

Zutaten

  • Zwei Scheiben Bauernbrot (ein richtig gutes Brot, eins, das was wiegt, in dem so richtig viel drin ist)
  • Eine Knoblauchzehe
  • Zwei Hände voll Babyspinat
  • 1 Bio-Zitrone
  • Etwas Olivenöl
  • 2 oder 4 Eier
  • Etwas Butter für die Pfanne
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  • Die Brotscheiben toasten und dann mit der zuvor entblätterten Knoblauchzehe einreiben.
  • Babyspinat waschen, schleudern und mit dem Saft der Zitrone und etwas Olivenöl vermischen.
  • Butter in der Pfanne zerlassen und ordentlich salzen. Die Eier zu Spiegeleiern braten.
  • Die Avocado teilen und in schlanke Streifen schneiden.
  • Das Brot mit dem Babyspinat belegen. Darauf die Avocado-Streifen drapieren und darauf die Spiegeleier mit fluffig-flüssigem gelben Kern – sunny side up – legen. Alles nochmals ordentlich pfeffern und salzen.

Guten Appetit!

Short Trip nach Irgendwo

Jetzt haut doch endlich mal ab! Ehrlich jetzt. Ich weiß: Jetzt, wo`s hier anfängt schöner zu werden, soll man verreisen? Ganz genau! Frühling heißt für mich immer auch Aufbruchsstimmung. Und das macht Lust darauf, die gewohnten Plätze und Parkanlagen zu verlassen und zu schauen, was im benachbarten Ausland so grünt und blüht. Städtetrips z.B. nach Straßburg sind perfekt für den Frühling, weil weniger anstrengend als im Hochsommer. Und wer etwas zu ungeduldig ist, so wie z.B. ich (das ist ein sehr gutes Beispiel!), und den Sommer schmerzlich herbeisehnt, der kann ja schon mal Meerluft schnuppern. Ich war im letzten Jahr zum ersten Mal in Malle und was soll ich sagen? Ich hätte es ja nicht gedacht, aber diese dank uns Deutschen doch sehr in Verruf geratene Insel umme Ecke ist einfach traumhaft schön. Den Ballermann habe ich nicht besucht, daher weiß ich auch nicht, ob man ihn wirklich unbedingt meiden sollte. Ich weiß nur, dass ich nichts vermisst habe. Gar nichts! Guten Flug!

Von Eimersaufen keine Spur! Malle geht auch geschmeidig

Frühlings-Must-have-Accessoire

Im Frühling sehe ich alles durch die rosarote Brille. Alles ist schön. Das Wetter macht Laune. Die Anzeige am Vitamin-D-Tank steigt stetig und was bei all diesem draußen Rumliegen, in Biergärten abhängen, die Füße in die Isar halten… nicht fehlen darf, ist die Sonnenbrille. Ich gehöre zu den wenigen in München lebenden Leuten, die nicht 365 Tage im Jahr mit der Sonnenbrille ausgestattet durch die Straßen schlendern. Nein, für mich hat die Sonnenbrille tatsächlich noch etwas mit Sonne zu tun.

Alles Bio? Logisch! Zumindest mit den Sonnenbrillen von Antonio Verde

Meine ist von Antonio Verde und somit nachhaltig produziert. Das muss nicht sein, ist aber ab und an doch ein ganz schönes Gefühl. Ein etwas verklärter Blick auf die eigene Umweltleistung vielleicht. Naja, ganz bestimmt sogar, aber so läuft das eben mit der rosaroten Brille.

Leute! Es ist Frühling! Yippiyayea! Haut rein, aber lasst euch nicht haun!

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