Heikes 5 Sommersensationen

Sommer überall

Ulla hat ja schon ordentlich vorgelegt und pünktlich zum Sommeranfang erzählt, was sie am Sommer so richtig geil findet. In meinen 5 Sommersensationen ist eigentlich der Sommer DIE Sensation! Drumrum drapiere ich aber allerlei Friede, Freude, Früchtekuchen. Wie genau das aussieht, das zeige ich euch hier.

Juicy-Küchenschlacht – Super Säfte, super Kräfte

Du kaufst heute Himbeeren, legst sie für nur 24 Stündchen in den Kühlschrank und am nächsten Tag, da schmeisst du sie weg. Hmm… Blöd… Ich kaufe Himbeeren, gehe in meine Küche, schmeiße sie in den Mixer und gewinne diesen Krieg. Und wenn`s so richtig heiß ist, dann habe ich immer eine Tüte Tiefkühl-Himbeeren im Gefrierfach. Auch die lassen sich gut häckseln. Hier ist mein Mini-Rezept:

Es braucht nicht viel mehr als eine Handvoll Himbeeren, um sich den Sommer ins Glas zu holen

Himbeeren from Heaven

Ihr braucht für 2 Gläser
1 Handvoll gefrorene Himbeeren (natürlich gehen auch Brombeeren, Erdbeeren oder  – Achtung krass – ein Beerenmix)
1 TL brauner Zucker
1 Limette
1 EL Ahornsirup
ca. 250 ml Mineralwasser mit ordentlich Kohlensäure
Eiswürfel

Yummy!

So geht`s:
Ab in den Mixer mit den gefrorenen Beeren, dem Zucker, dem Ahornsirup, dem Mineralwasser und dem Saft einer halben Limette. Mix! Mix! Fertig. Zum Servieren Eiswürfel in ein Glas füllen, die Fruchtmasse zugeben, mit Limettenscheiben pimpen, denn das Auge trinkt mit, und yummy! Das Ganze schmeck auch mit einem Schuss Wodka oder Rum ganz wunderbar. Prösterchen!

Trivial egal – leichte Liebeslektüre

Eigentlich bin ich für schnulzig leichte Liebesgeschichten nicht zu haben. Aber wenn man im Sommer ohnehin schon dahinschmilzt, dann kann man auch Bücher lesen, deren Storys zum dahinschmelzen sind. Im letzen Jahr habe ich im Spätsommer Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion gelesen und mich dabei kurz in einen Autisten verliebt. Ein all-time favourite auf meiner kurzen Liste der romantischen Literatur ist Zwei an einem Tag von David Nicholls. Da habe ich mich kurz in einen Egomanen verliebt.

Einen kühlen Kopf bewahrt man bei so viel Herzenswärme natürlich nicht. Aber vielleicht liegt ihr ja beim Lesen am See und alles ist gut, womit wir beim nächsten Punkt wären.

Naherholung – See you am See

Suchbild: Wer findet das Bier?

Ich habe kein Auto, aber wann immer mich jemand anruft und fragt: „Heike, kommst du mit? Wir fahren an den See“, dann stehe ich quasi schon mit gepackter Badetasche auf dem Gehweg und warte auf den Abholservice. Ich wohnen in München, da fliesst ganz geschmeidig und glitzernd die wunderschöne Isar durch. Nice. Und es gibt hier mehr als ein Freibad in dem ich gut und gerne sechs, sieben, acht Stunden am Tag zubringen kann, ohne dass mir etwas fehlen würde. Auch nice. Aber am nicesten isses nunmal am See.

München ist umzingelt von Seen. Das heißt plitsch hier, platsch da, Bergpanorama inklusive, Kühltasche voll Bier, Eis vom Kiosk. Am Starnberger See da gibt`s nen Kiosk, da kann man Erbsensuppe kaufen. Hmm… Nun denn, man hat am See also alles was das Herz begehrt und manchmal sogar Erbsensuppe. Der See wird nur von einer Sache getoppt und die heißt Meer, denn natürlich ist das Meer am aller nicesten. Da kann man aber auch im Frühling, Herbst und Winter hin. Wir lassen uns im Sommer nicht vertreiben.

Sweaty but no sports – Abhängen

Ja, ja, doch, doch zu meinen 5 Sommerfavoriten gehört das Abhängen sowas von dazu. Ich setzte mich auf die Isarstufen und lese, ich lege mich im Englischen Garten an den Eisbach und lese, ich treffe Freunde zu fanzy Outdoor-Food-Music-Flohmarkt-Design-irgendwas-Events, sitze zum Grillen bei besagten Freunden auf (Garagen)dachterrassen und schaue der Sonne beim Untergehen zu. Wann immer es geht, bin ich draußen. Da tue ich dann nichts als zu lesen, schauen, essen, trinken, tanzen, feiern. Und wenn es mir zu heiß wird, dann gehe ich in Museen, denn die sind top klimatisiert und man hat seine Ruhe, denn alle anderen sind ja am See. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich die Ausstellung Magic City – Die Kunst der Straße auf dem Olympiagelände nicht entgehen lassen. 2-D? 3-D? Keine I-D? Schaut da vorbei und ihr werdet verstehen, was damit gemeint ist!

Prost – Die etwas anderen Biergärten

Als Bayerin bin ich ein großer Fan von Biergärten. In München ist die Bandbreite an Biergärten recht groß. Ich bin am liebsten am Biergarten an der Muffathalle, denn der ist so klein, der ist so bio, der ist so schön, oder man findet mich auf dem Viehhof Biergarten. Was den Viehhof angeht, soll ja nach diesem Jahr Schluss sein, was extrem schade wäre. Denn wo sonst formiert sich ein Biergarten (die Bierbänke, das Bier, die Tatsache, dass man Essen mitbringen darf) aus einem internationalen kulinarischen Geschmacksgulasch (französische Crêpe und Galette, arabische Falafel, deutsch-österreichische Fleischschmankerl und Wein aus Franken) und einem Kulturangebot (Open-Air-Kino und diverse Rambazamba-Kleinevents im Zirkuszelt)? Nirgends! Das wäre ja auch irre. Ist das Wetter einigermaßen gut, dann ist auch der Viehhof gut besucht, was beweist, dass die Münchner Bock haben, auf ein bisschen Berlin, ein bisschen Hippietum und sie vertragen auch den Staub auf den Füßen und das Graffiti an den Häuserwänden. Weitere Biergärten, die mehr als einen Besuch wert sind, gibt es z.B. im oberfränkischen Bamberg. Hier werden die Biergärten Keller gennant, was für Nichtfranken etwas verwirrend sein kann. Aber die sind schön, diese Keller! Echt! Ich war oft dort!

Leute, es ist Sommer! Ich sag mal so:

Wir sehen uns draußen, denn rausgehen ist wie Fenster aufmachen, nur krasser!“

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