Edward St Aubyn: Dunbar und seine Töchter

Lear reloaded Mit Dunbar und seine Töchter findet zusammen, was scheinbar zusammengehört: Edward St Aubyn und William Shakespeare. Dass mich die Idee des britischen Hogarth Verlags, Shakespeares Dramen durch zeitgenössische Autoren in ein modernes Gewand stecken zu lassen, absolut begeistert, habe ich euch ja schon in meiner Rezension zu Die störrische Braut (alias Der Widerspenstigen […]

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Sonja Heiss: Rimini

Nicht von schlechten Eltern Das Leben kann knallhart sein. Warum also weichgespült darüber schreiben? Das könnte Sonja Heiss’ Credo beim Schreiben von Rimini gewesen sein. Hieb- und stichfest – und zwar so sehr, dass es beim Lesen manchmal richtig wehtut – erzählt sie von der Familie Armin. Sooft wie sie einen mit ihren Wortnadeln pikst, […]

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J. Paul Henderson: Der Vater, der vom Himmel fiel

Ein bisschen Spaß muss sein Weil ich in letzter Zeit viele Bücher gelesen habe, die eher zur Kategorie schwere Kost zu zählen sind, dürstete es mich nach Abwechslung. Gerade recht kam mir da J. Paul Hendersons Roman Der Vater, der vom Himmel fiel und er hat mich nicht enttäuscht: eine leichte Lektüre mit etwas abseitigem […]

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Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann

Nicht ganz von dieser Welt Für mich war Mariana Lekys Roman Was man von hier aus sehen kann das letzte Buch, das ich im Jahr 2017 gelesen habe. Hätte ich etwas früher gelesen, wäre es mit Sicherheit in meiner Top 3-Liste 2017 gelandet. Hätte ich es etwas früher gelesen, hätte es mir aber vielleicht auch […]

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Sarah Perry: Die Schlange von Essex

Ein Schatz unter Millionen Sarah Perry schreibt uns ins Jahr 1893. Die Londonerin Cora Seaborne ist um die 30, und gerade Witwe geworden. Kein Grund für sie, von nun an ihre Tage als schwarz gekleideter Trauerkloß zu fristen. Ganz im Gegenteil: Sie erwacht zum Leben. Der Tod ihres Mannes wird für die eigenwillige Cora zum […]

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Joachim Meyerhoff: Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Muntere Menage-À-Viel-Zu-Viele Kein Buch habe ich diese Lesesaison dringlicher herbei gesehnt als das neue Werk von Joachim Meyerhoff. Ich wusste, dass er kommt, der vierte Band seiner fiktionalisierten Biographie. Ich wusste auch, dass es Herbst werden würde. Und jetzt ist er endlich da, der Roman Die Zweisamkeit der Einzelgänger, dessen Titel ein wenig an Die Einsamkeit […]

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Cynthia D’Aprix Sweeney: The Nest

Familienwahnsinn Ich liebe Familienromane. Einer der besten, die je geschrieben wurden, ist für mich Jonathan Franzens Die Korrekturen. Es macht ungeheuren Spaß, die Irrungen und Wirrungen fremder Menschen und ihrer Beziehungsgeflechte zu verfolgen. Während des Lesens entstehen bei mir meist gemischte Gefühle: einerseits packt mich das emotional – natürlich vorausgesetzt, es ist gut geschrieben – […]

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Daria Bignardi: So glücklich wir waren

Zwei Frauen im Nebel Wenn ich verreise, dann darf im Gepäck natürlich eines nicht fehlen: ein Buch. Am liebsten nehme ich eines mit, dessen Handlung in der Region spielt, in die ich mich begebe. Für mich macht das sowohl die Reise als auch das Lesen intensiver, weil beide dadurch auf sonderbare Weise miteinander verschmelzen. Als […]

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Lyonel Trouillot: Yanvalou für Charlie

Ein kleines großartiges Buch Mit Büchern, die man geschenkt bekommt, ist das ja immer so eine Sache. Im schlimmsten Fall kann man sie nicht lesen, weil sie so gar nicht nach dem eigenen Geschmack sind. Also das Genre ist „falsch“ oder die Sprache „funktioniert nicht“. Manche dieser Bücher liest man noch nicht einmal an und […]

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Ann Patchett: Die Taufe

Wenn aus Leben Literatur wird Viele Geschichten bekommen ihre Faszination dadurch, dass sie „echt“ wirken. Dass man beim Lesen das Gefühl hat, das Leben echter Menschen zu verfolgen. Mit diesem Gefühl spielt Ann Patchett in Die Taufe. Sie erzählt uns die Lebensgeschichten zweier Familien, deren Leben durch einen Seitensprung und eine daraus folgende Ehe miteinander […]

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