Iris Murdoch: Ein abgetrennter Kopf

Verkopfte Herzensangelegenheiten London liegt im Nebel. Im Dezember 1952 hatte sich ein gelber Dunst über die Stadt gelegt, an dessen Folgen tausende Menschen starben. In diesen giftigen Schleier setzt Iris Murdoch ihre ebenso undurchsichtige wie irrwitzige Geschichte um zwei Männer und drei Frauen, in der niemandem zu trauen und alles möglich ist. Martin Lynch-Gibbon, Hauptfigur […]

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Ada Dorian: Schlick

Im Morast der Zeit Für uns Frauen hat sich in den letzten 100 Jahren einiges getan. Oder? Gleichberechtigung, Emanzipation, die Wahl, wie wir leben wollen. Kind, Karriere oder gar beides. Hat uns diese Freiheit auch als Frauen an sich verändert? Auf die Weise, wie wir denken, fühlen und handeln? Auf dieses Gedankenspiel lässt sich Ada […]

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2 Frauen 1 Buch – Anne Reinecke: Leinsee

Heike und Ulla und Anne Reinecke Als wir vor ein paar Monaten in Leipzig bei der Buchmesse waren, wurden wir von Diogenes zu einer Überraschungslesung eingeladen. Anne Reinecke war die Autorin der Stunde. Anne Reinecke? Noch nie gehört! Macht aber nix, die Autorin legte ja gerade erst ihren Debüt-Roman Leinsee vor. Und den haben wir […]

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Herman Koch: Der Graben

Irgendwas ist immer Robert Walter, der Ich-Erzähler und Protagonist in Herman Kochs Roman Der Graben, ist ein Mann für den zweiten Blick. Auf den ersten Blick ist er der unaufgeregte hoch angesehene Bürgermeister von Amsterdam. Glücklich verheiratet. Vater einer Tochter im zarten Erwachsenenalter. Sohn von Eltern, die er regelmäßig trifft und eine langjährige echte Freundschaft […]

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Die Geheimnisse der Küche des mittleren Westens

Das Leben geht durch den Magen Was hat die Liebe mit gutem Essen gemeinsam? Jede Menge, wenn man Ryan Stradal glauben mag. In seinem unterhaltsamen Roman Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens verwebt er Liebes- und Lebensgeschichten mit Rezepten und Lebensmittelkunde. Klingt zu gewollt und konstruiert? Mag sein, funktioniert aber hervorragend. Zentrum seines Romans […]

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Hillary Jordan: Mudbound

Von Angst und Außenseitern Bevor ich Mudbound in die Hand nahm, hatte ich bereits viel Gutes über das Buch gehört. Das allein war auch der Grund, warum ich es lesen wollte. Ansonsten hätte ich mich davon abschrecken lassen. Warum? Weil – wie so oft – der deutsche Verlag durch seine Covergestaltung und Titelwahl den Roman […]

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Edward St Aubyn: Dunbar und seine Töchter

Lear reloaded Mit Dunbar und seine Töchter findet zusammen, was scheinbar zusammengehört: Edward St Aubyn und William Shakespeare. Dass mich die Idee des britischen Hogarth Verlags, Shakespeares Dramen durch zeitgenössische Autoren in ein modernes Gewand stecken zu lassen, absolut begeistert, habe ich euch ja schon in meiner Rezension zu Die störrische Braut (alias Der Widerspenstigen […]

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Sonja Heiss: Rimini

Nicht von schlechten Eltern Das Leben kann knallhart sein. Warum also weichgespült darüber schreiben? Das könnte Sonja Heiss’ Credo beim Schreiben von Rimini gewesen sein. Hieb- und stichfest – und zwar so sehr, dass es beim Lesen manchmal richtig wehtut – erzählt sie von der Familie Armin. Sooft wie sie einen mit ihren Wortnadeln pikst, […]

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J. Paul Henderson: Der Vater, der vom Himmel fiel

Ein bisschen Spaß muss sein Weil ich in letzter Zeit viele Bücher gelesen habe, die eher zur Kategorie schwere Kost zu zählen sind, dürstete es mich nach Abwechslung. Gerade recht kam mir da J. Paul Hendersons Roman Der Vater, der vom Himmel fiel und er hat mich nicht enttäuscht: eine leichte Lektüre mit etwas abseitigem […]

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Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann

Nicht ganz von dieser Welt Für mich war Mariana Lekys Roman Was man von hier aus sehen kann das letzte Buch, das ich im Jahr 2017 gelesen habe. Hätte ich etwas früher gelesen, wäre es mit Sicherheit in meiner Top 3-Liste 2017 gelandet. Hätte ich es etwas früher gelesen, hätte es mir aber vielleicht auch […]

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